Persönlich: Johannes Kaufmann

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00:00:03: Das ist der GSD Podcast.

00:00:06: Wir reden darüber, was ist bewegt und was im Prüfstalltag einer Tiermedizin hilfreich könnte sein.

00:00:13: Wir sprechen aber nicht nur über das, sondern auch über die Personen in unserer tierarztes Welt.

00:00:19: Heute machen wir das!

00:00:20: Und bei mir als Gast ist er Johannes Kaufmann.

00:00:23: Herzlich willkommen, Johannes.

00:00:26: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:00:27: Ja sehr gerne.

00:00:29: Ich bin Céline Fassel Bei dir Ärztin und zu arbeiten auf der Geschäftsstelle von der GST.

00:00:37: Normalerweise ist das der Moment, an dem ich meine Gäste vorstelle.

00:00:41: Von dir wünsche ich mir aber, dass du selber die wichtigsten Stationen in deinem Leben mietest sagen

00:00:48: kannst!

00:00:48: Also ich nehme nach, du meinst diese berufliche Station?

00:00:51: Oh ja!

00:00:52: Die wichtigste ist sicher Geburt.

00:00:53: gesehen, was wir mit ihr beitragen können...

00:00:56: Nein, die beruflichen!

00:00:58: Ja, ich habe in verschiedenen Welten gelebt in meiner beruflicher Karriere.

00:01:04: Wichtige Stationen sind sicher für mich auch als Landei in Bern studieren.

00:01:09: Ich denke, da hatte ich die Game-Changing-Eindrückkonika in der Anatomie, wo man das erste Mal einen Kuh gesehen hat und bei uns auf dem Dorf in Hergisweilbewillys geweidet haben.

00:01:23: Aber ich habe doch nie mehr vorgestellt wie es dort aussieht.

00:01:26: Das hat mich fasziniert!

00:01:28: Ganz früh in meiner beruflichen Tätigkeit bin ich auf Gambia mit meiner Familie an einem Forschungszentrum, das heisst ITC International Tribunal Toleranz Center.

00:01:41: Und zwar habe ich dort mit den Kompetenzen von meinen Redis an diesem Zentrum arbeiten können.

00:01:48: Es ging darum um die Interaktion zwischen der Schlafkrankheit und der Magendarn-Parasitenberinder.

00:01:57: Das war sehr abenteuerlich für uns als ... Landeier auf das Gambia zu gehen, am Wied in Buschhausen.

00:02:04: Auf Bansang – dreihundert Kilometer von den Küsten weg.

00:02:10: Das hat sicher auch ein Game-Changer gesehen im Leben.

00:02:13: Alle die Eindrücke mit diesen Menschen aber auch die Forschungsarbeit zu machen an diesem Standort.

00:02:19: Weitere Stationen sah ich unten, wo ich Oberassistent Lektor war bei der Parasiteologie an der Uni Bern ... Dann zum B-Fettkobi, leiten die Tierversuche und Alternativenmethoden.

00:02:32: Später leiten sie vom Internationalen.

00:02:35: Und dann ist so wie ein Kometeneinschlag etwas passiert in unserem Leben von unserer Familie.

00:02:43: Ich bin Wissenschafts- und Technologieattacher der Schweiz in Washington für USA und Kanada geworden.

00:02:50: Wir sind mit der ganzen Familie sozusagen einpackt worden, auch noch in Washington.

00:02:55: Es war eine wunderbare Zeit.

00:02:58: Und mich hat es einfach fasziniert was man als Tierarzt eigentlich alles machen kann wenn man offen ist und wenn man das will.

00:03:09: In September-Eleven haben wir uns wieder zurückgebrochen in die Schweiz.

00:03:12: Es ging nachher den Krieg gegen Terrorismus los in Amerika.

00:03:19: Ein Diplomat ist mir plötzlich ein wenig im Rampenlicht gestanden.

00:03:27: Nicht nur positiv, sondern auch negativ.

00:03:30: Weil die Schweiz in Zusammenhang gebraucht wurde mit den finanziellen Netzwerken der Al-Qaeda.

00:03:37: Was sie nicht gestorben hat.

00:03:41: Und dann bin ich zurückgekommen und habe eine andere Position hinein geschlittert, die ich nacheinander entdenkt habe ... Ja, es war spannend, habe ich diesen Weg gemacht.

00:03:53: Aber eigentlich, wenn ich noch eines könnte wäre damals in der eingestiegene Medizin.

00:03:59: Ich wurde dann Leiter von der Innovationsförderagentur vom Bund.

00:04:03: Das ist sehr ein politisches Teil.

00:04:05: Etwas wie den Nationalfonds, etwas kleiner, die aber praktische Innovationen fördert.

00:04:12: Der letzte Posten bei der Verwaltung war leider Strategie und Politik des ETH-Rots.

00:04:17: ETH hat das Steuerungsorgan sechs ETH-Institutionen.

00:04:22: Und dort habe ich vollends dann entdeckt, dass eigentlich mein Herz für die Medizin schlägt und ... Ich habe so vermisst – ja, vermisst!

00:04:32: Dass ich am Opferdienst mache.

00:04:34: Das glaubt ihr jetzt kennen oder?

00:04:36: Wozu lasst du es?

00:04:37: Und ich habe es vermisst.

00:04:38: und ich habe noch ein Teil wirklich, wo ich mit den fifty vier neuen Praxis gründete.

00:04:44: Wirklich können sieben Jahre machen.

00:04:45: Sieben Jahre rund um die Tour arbeiten.

00:04:50: Bevor ich hier rauf bin, habe ich an der Uni Zürich wieder angefangen.

00:04:53: Ganz unten.

00:04:55: Toni Glaus ist mein Mentor gesehen.

00:04:59: Toni Glaser hat mir in Zürich geholfen, dass sie möglichst rasch durch die Institutionen gehen können.

00:05:06: Ich habe sehr viel gelernt und bin noch als Assistent geworden bei der Koch-Auberin.

00:05:14: Sie hatte eine Kleidchenpraxis in Wangen bei Alten.

00:05:18: Das war sicher ein Highlight.

00:05:20: Ich war sehr glücklich, persönlich auch stolz, dass ich es geschafft habe.

00:05:24: Ich hatte immer gute Kolleginnen, die bei mir sich arbeiten konnten.

00:05:31: Irgendwann wegen des Nachfolges habe ich diese Praxis verkauft und bin sehr glücklich und happy, dass ich endlich meine Pensionskassenfall hatte.

00:05:42: Aber die Liebe war von kurzer durch und es war ein schwieriger Moment.

00:05:48: Man führte dazu einen Tag auf eine Reise mit einem Kollegen.

00:05:54: Ich habe für neue Kollegen in der Praxis vernoven, dass ich ohne Diskussion mit dieser Organisation auf den Kunden- und Diana-Listen begestrichen wurde.

00:06:11: Das hat dann wieder eine Tür geöffnet in einer Neuphase.

00:06:17: Das Team hat sich solidarisch ... mit mir gestellt und ich bin von allen Anklagen, die diese Kose in epischer Größe befreit.

00:06:28: Und das Team hat nur angefangen.

00:06:30: Ich war am Anfang dabei gesehen und bin sehr glücklich, dass es weiterläuft.

00:06:36: Und ich bin jetzt nicht mehr in dieser Praxis.

00:06:38: und was ich in letzter Zeit mache ist dort Herrn zurückgekommen, wo ich vor vierzig Jahren als junger Tierarzt mit der Familie im Buschhossen tätig war wie in Gambia Und du hättest das weitergeben, was ich noch habe.

00:06:55: Einfache Operationen und Therapien, Infusionen machen, die man in diesem heißen Ort überhaupt nicht kennt.

00:07:04: Ich gehe jetzt mehrmals im Jahr runter.

00:07:06: Ich finanziere natürlich alles selber.

00:07:09: Ich habe diese Stationen eingerichtet für ... für eine gute Chirurgie zu machen, also eine einfache Steri.

00:07:15: Ein Mikroskop, eine Zentrifuge, weil wir immer noch drei Panosomen anweisen können.

00:07:20: Was immer man macht muss immer wissen, ob das Tier, das Rosso oder die Esu schläft.

00:07:28: Das verändert immer die Prognose dieser Krankheit und der Therapie.

00:07:34: Und ja jetzt war ich aus den dritten Modeten.

00:07:37: Und was mich sehr freut ist ... Wir haben eine Plattform, in der sich die jungen Leute, die ich dort ausbilden, melden rund um die Uhr und stellen Fragen zu.

00:07:50: Was machen wir mit dem Rossa?

00:07:51: Es hat auch diese Schwellung.

00:07:52: Dann sage ich, ich kann noch andere Aufnahmen machen.

00:07:55: Und dann habe ich ein Netzwerk von Tierenesse in der Schweiz von Kollegen, die mich ganz herzlich dankend unterstützen möchte.

00:08:03: Etwas vom Schönsten ist, dass ein Kollege, der damals auch in Gambia war und mittlerweile auch pensioniert ist, Marc Bono.

00:08:11: Dass er sich auch zu mir geselbt hat und jetzt gehen wir zusammen haben.

00:08:14: Er führte schon einen Kurs durch.

00:08:17: Und ja es ist sehr dynamisierend eigentlich für unser Leben.

00:08:22: Marc macht gerade so eine Geburtshelfer-Phantom, wie man von der Uni können demonstrieren, wie das aussieht.

00:08:29: Man muss Geburtshilfe machen!

00:08:32: Ja, das sind verschiedene Wälder, die ich erlebt habe.

00:08:35: Ich bin immer noch voll motiviert und überhaupt nicht müde.

00:08:39: Ich finde, ich wurde fast zu früh pensioniert.

00:08:48: Das ist die lange Liebe zur Gambia.

00:08:50: Du hast gerade noch im Studium drei Jahre in der Praxis gearbeitet.

00:08:54: Und dann bist du hier aufs Gambia gegangen... ...und jetzt immer noch.

00:08:58: Das war etwas vom Ersten, was mir erzählt hat, wenn ich dir angeleite.

00:09:01: Ich muss wegen dem Flieger schauen.

00:09:05: Wie ist das?

00:09:06: Oder wie kommt man darauf, auf das Gambia zu gehen, wenn man dreißig Jahre alt ist.

00:09:12: Die Familie hat mit zwei Kindern und sagt ja, ich sei in der Busch.

00:09:18: Das ist eine gute Frage!

00:09:19: Ich musste zuerst schauen, wo überhaupt Gambia ist.

00:09:23: Und Gambia war ein ganz kleines Land, das kleinste Land auf dem afrikanischen Kontinenten.

00:09:29: Ich konnte es damals nicht, aber der Professor und meine Diss betreut hat, der Kurt Pfister, hatte einen guten Freund.

00:09:37: Das war Professor Ian McIntyre von Glasgow University.

00:09:42: Und Prof.

00:09:43: McIntyre hat damals die Präsidentin Gambia, Sir Dawda Javara gut gesehen, weil er Stierarzt war.

00:09:52: Der Dawda-Javara sagte im McInteyer, wir müssen ein Forschungszentrum haben!

00:09:58: in Westafrika neue Fokusbilden für Tiere zu mästen, die in den grossen Zentren von Westafrikan in Abidjan, Ivory Coast und Liberialagos geschlachtet werden.

00:10:11: Und das Problem ist, wir hätten eine Remontierung vom Nordenherr der Sahelzone mit Zeebubn, die sind ziemlich feiss.

00:10:20: Feisse Kühe, wenn sie genug zu fressen haben.

00:10:22: Aber sobald je noch Gambien sterben können.

00:10:25: Sie sterben lassen Laufkranken.

00:10:27: Und die kleinen Ortsansässungen in Dama-Kühlen, diese resistent.

00:10:34: Aber sie hatten zu wenig Fleisch nach der damaligen Vorstellung.

00:10:38: Dann wollte man sie kreuzern und dann hatte es ja auch Probleme mit Parasiten.

00:10:44: Das war mein Thema von dir.

00:10:46: Darum fragte Kurt Vestel mich einen Tag, ob du auf Gambia gehen willst?

00:10:52: Ich dachte, hey!

00:10:54: Da bin ich als Heiko verzelt und dann hat es zu Hause mir gut getönt, das machen wir doch.

00:11:00: Dann kamen wir auf das Gambia.

00:11:02: Und wie lange war er da unten?

00:11:03: Wir

00:11:04: waren vier Jahre in Gambia gesehen.

00:11:09: Ich hatte an der Uni einen Stellkaufs-Oberassistent zurückgekommen.

00:11:14: Wenn ich noch eines könnte, wäre ich wahrscheinlich etwas länger geblieben.

00:11:22: Du bist von hier nachher zurückgekommen und zu bewähnen.

00:11:24: Ich glaube, das ist noch nicht so ein Schock, aber danach auf das Wosch hinten.

00:11:28: Das ist sicher für dich auch ein bisschen ein Schok gesehen.

00:11:32: Für mich war es das Hollywood.

00:11:34: Es ist sicher auch ein Game-Changer gesehen, dass die Washington für mich eine so nachgelebte Geschichte war.

00:11:43: In meinen USA haben wir immer die Apollo-Missionen verfolgt und Kuba-Krise, Kennedy – und das ist noch so präsent dort.

00:11:53: Das habe ich vorhin gesagt.

00:11:55: Das hat für mich als Landei von Hergiswil bei Willi Sohn, Luzander, Hinterland ... Das ist für mich so etwas, da konnte ich noch ... Wow!

00:12:04: Das war wirklich faszinierend.

00:12:07: Als Wissenschaftsattaschee natürlich noch bei der Wisserschaft.

00:12:11: Aber es war eine Kulturschacht, ganz klar.

00:12:14: Und dann seid ihr nach Nine Eleven mit Zack und Pack zurück in die Schweiz?

00:12:17: Ja, Nine Eleven war eine Zäsur.

00:12:23: Amerika wurde unsicher, noch nie ist das Land so angegriffen worden im Herzen.

00:12:28: Wir waren an diesem Tag mit dem Botschafter zusammen, wir hatten einen Staff-Meeting und dann ging es nicht mehr los.

00:12:34: Die Strasse blockierte, kein Handy hat mir funktioniert.

00:12:38: Und das Verrückte war, man hielt nichts mehr in der Luft, keine Flüger mehr über die Botschaft.

00:12:44: An den Cathedral Avenue hat man immer gesehen und gehört, die Flüger landen im Ronald Reagan Airport.

00:12:51: Das ist in Arlington ganz in der Nähe gesehen.

00:12:53: Plötzlich war alles ruhig.

00:12:55: Und dann sind wir zum Botschafter raus.

00:12:56: Er hat uns bekocht und diese Botschaft, die Schweizer Botschaft Residenz von Botschaften ist ein bisschen trennt von den Verwaltungsgebäuden, die wir geschafft haben.

00:13:06: Dann hat man so schön auf das ... Auf das Arlington abgesehen und auf das Pentagon.

00:13:14: Und da hat das Pentagon brunnen!

00:13:17: Das ist so wie Independence Day oder eines

00:13:21: der Filme.

00:13:22: Genau, das glaubst du nicht?

00:13:25: Man konnte sich nicht vorstellen, dass das Pentagon ... Also das Wahrzeichen der westlichen Streitkräfte, dass es brennt... Ja, also das war so ein Eindruck.

00:13:35: Nachher kam eine riesige politische Welle an den Kampf gegen Terrorismus, Patriotakt und dann ist Wissenschaftspolitik plötzlich kein Thema mehr gesehen.

00:13:46: Und dann habe ich eine gute Stelle, die in Bern von der KTI, der Innovationsförderagentur geöffnet wurde und dann habe Es war schon spannend.

00:14:01: Ich habe sehr viel gelernt über Innovation, ganz spannende Menschen kennengelernt, Innovatoren und das hat mir geholfen bei der Praxisgründung.

00:14:10: Und das denke ich manchmal muss man vielleicht irgendwie auch ein wenig in unser Curriculum einbauen.

00:14:16: Es gibt so viele Soft Factors, die bis zu Hause mit einem Innovationsspirit haben.

00:14:23: von den Leuten, die uns diese Ärzte sind und sie gut haben.

00:14:26: Wenn wir das internalisieren können.

00:14:28: Ich persönlich habe es sehr profitiert von diesem.

00:14:30: Man

00:14:30: muss ein bisschen quer denken oder andere Ideen

00:14:33: probieren und halt machen und tun und nicht schauen, was manchmal die anderen mal versuchen, auch einen bunten Hund zu sein?

00:14:42: Ja, ich stelle mir das vor.

00:14:43: Das ist eine Stelle beim Bund.

00:14:44: Nachher bist du noch bei dem ETH-Rat gewesen, wie du vorher gesagt hast, sicherer guten Lohn, geregelte Arbeitszeiten, keine Nachtdienst ... Fähre-fünfzigjährig.

00:14:54: und dann sagst du, nein.

00:14:56: Jetzt gründe ich eine Praxis.

00:14:57: Wie kommt man da?

00:14:58: Du bist frei, vier Kinder, hast einen guten Job und findest Nein!

00:15:02: Jetzt bin ich fährefünfzehnjährig.

00:15:04: Ich gründe eine Praxise.

00:15:05: Also wegen dem Lohn.

00:15:06: Ich habe zweihundertzwanzigtausende Franken verdient.

00:15:09: Ich bin sehr transparent.

00:15:11: Das war ein super Lohn für was ich damals gemacht habe.

00:15:15: Es war aber die ganze heiße Job, so etwas schwierig, nicht so transparent für mich als Wissenschaftler Aber mir hat es gefällt, wenn ich alle heim bin.

00:15:25: Und beim Schwiegerfater in Praxis in der Mitte schmögte das noch per Kutt an.

00:15:30: Wie hat die rote Saube geisset?

00:15:32: Wann habe ich den Namengrab vergessen und so fein verschmeckt?

00:15:36: Mir hat das einfach wieder reingezogen.

00:15:38: Nicht nur das aber auch.

00:15:41: Die ganze Action, die man hat, dass noch am Leben sein kann, Traurigen, am existenziellen.

00:15:50: Das hat mich sehr beeindruckt mit den Bauern zusammen und dem Tierbesitzer zusammen, der Vertrauens-Dierarzt zu sein.

00:16:00: Und was mich auch fasziniert, ist natürlich der Fortschritt der medizinischen Technik.

00:16:05: Und dann hast du mich aneignet, oder?

00:16:07: Du bist wieder Toni.

00:16:08: Genau.

00:16:09: Toni Glaus hatte ein Büro, ziemlich chaotisch in Zürich, aber lebendig.

00:16:15: Dann hat er mir wirklich ein Programm gemacht für eine Fifty-Jährige, die wieder so eine crazy Idee hat.

00:16:22: Ja und er ist selber Praxisüfter!

00:16:25: Genau.

00:16:26: dann habe ich etwas gesucht und etwas an Zürich gesehen.

00:16:33: In Wangen war ein Tierheim, das eine Nachfolgelösung suchte und wollte in einem schönen Gelände eine Tierpraxis machen.

00:16:42: Ich fange dort an.

00:16:44: Ich bin im Tierheim in Wangen bei Olden angetragen am ersten Januar.

00:16:48: Das ging dann auch nicht.

00:16:52: Es waren zwei grosse Egoen gesehen, die haben Besitzerin und ich.

00:16:56: Mit dem gemerkt, das ist nicht so gut.

00:16:58: Dann habe ich im Dorf angefangen.

00:17:01: Du hast nach einem schönen Jahr in der Praxis erzählt?

00:17:04: Es war eine wunderbare Zeit.

00:17:06: Ich habe meine Partnerin kennengelernt.

00:17:11: Sie hat mir noch geholfen, Tag und Nacht.

00:17:13: Wie ging es?

00:17:14: Du hast die Praxis verkauft.

00:17:16: War das so, wenn du dir vorgestellt hattest oder ist es nicht ganz so?

00:17:20: Ich habe die Praxis verkauft wegen Nachfolgeregeln.

00:17:23: In dieser Phase habe ich niemanden gefunden, der das übernimmt wollte und gemerkt hat, dass es mir nicht mehr ewig durchzieht.

00:17:32: Damals wurde von einer Firma angesprochen worden.

00:17:35: Das war eine schwedische Firma.

00:17:39: Das stammte für mich.

00:17:40: Sie haben auch sehr moderne Modellkarbe zum Modellenverfrauen nach der Schwangerschaft, Weiterbildung, die beste Deutsche ... Die Klinik gehört dazu.

00:17:50: So hat es im Verkauf stöhnt, leider ging es nicht ganz so gut.

00:17:56: Ich höre, das war schwierig für dich.

00:17:58: Es ist schwierig, etwas zu formulieren, weil der Traum zähnt gegangen ist.

00:18:04: und wenn ich in den Ferien bin ... In Namibia.

00:18:07: und plötzlich rufen sie an und sagen, du bist nicht mehr auf dem Dianer?

00:18:12: Man hat nie mit mir geredet!

00:18:14: Das ist, glaube ich, das Schlimme, was ich erlebt habe.

00:18:17: Ich war sehr emotional.

00:18:20: In dieser Phase habe ich auch wirklich ganz fest ausgerufen.

00:18:24: Auf jeden Fall ist es jetzt vorbei.

00:18:25: Ich bin froh, dass das Team auch gesagt hat, nein, das machen wir nicht mit.

00:18:30: Das hat meine Gründer eine neue Praxis.

00:18:32: Ja und hat dich gerade mitgenommen?

00:18:35: Ich war noch dabei bei den Gründen und dem Starten.

00:18:38: Und für mich ist die Vönigse aus der Asche.

00:18:47: Wann hast du die letzten zwei Bücher geschrieben?

00:18:51: Das erste habe ich noch geschrieben, als ich in den Wangen war.

00:18:54: Und das kam dann im Jahr zu viel aus und es ist ja dann erstaunlicherweise Herr Doktor Mies Püsi.

00:19:01: Es klingt so ein bisschen lapidar.

00:19:03: Aber der Titel ist ... Die Leute haben mir angelernt, damit sie danach Herr Doktor Miesbüsi ... Und hinter dem können Sie ... Meine Katze ist am Junglen.

00:19:12: Sie ist rollig und sterben.

00:19:14: Sie isch am Erbrechen.

00:19:16: Sie weiss nicht was.

00:19:17: Es ist immer Herr Dokter Mies Büsi!

00:19:19: Das hat eine Titel gegeben.

00:19:21: Es hat aber auch fünf Hunde.

00:19:23: Geschichten drin.

00:19:24: Und dann wurde das erstaunlich erwiesen Bestseller, es gab ja in den ersten zwei Jahren drei Auflagen.

00:19:30: Das

00:19:30: hat

00:19:31: ich auch nie gedacht.

00:19:32: und dann hat der Knappverlag mich gefragt, ob ich noch ein bisschen Geschichten auf Lager habe?

00:19:37: Dann ist das zweit entstanden und gerade bevor ich jetzt auf Gambia bin, kam es aus dem Frühling.

00:19:45: Deine Lebensläufe sind geprägt von... Ich habe eine Idee.

00:19:50: Es ist ein Angebot, ich mache es bis zu äusseren Umständen, die dir wieder umleitend und umorientieren.

00:19:56: Du machst etwas Neues.

00:19:59: Wenn du durch einen junger Tierarzt einen Rat geben könntest oder in mehr Wänen, was würdest du ihm sagen?

00:20:08: Also mein Rat ist ganz trivial – immer weitermachen.

00:20:13: Noch vorn schauen, weiter machen, nicht zu fest!

00:20:17: Tristes zu zelebrieren und der Traurung oben, wo wir alleine die Praxis hacken.

00:20:22: Eigentlich war nichts anderes in den grossen Errechnungen.

00:20:27: Hessige Kunden-Erschöpfung weitermachen.

00:20:32: Es kam mir manchmal vor, dass wir früher auf dem Berg sind.

00:20:36: In den Entenbüchern und unteren Bergen gab es einen Bergweg.

00:20:40: Da hatte man das Ziel, aber dieser Weg auf diesem Berg?

00:20:43: Plötzlich hat man eine Abkürzung gemacht, durch ein Moos durch die nasse Schuhe.

00:20:48: Dann waren wir auf dem Berg weg und hatten einen Lawinen-Edergang.

00:20:52: Wir mussten wieder über die Lawinen in den Krusseln.

00:20:55: Aber das ist unser Lebensweg!

00:20:57: Und jede Lawine und jedes Moos und jeder, was immer alles stehen und brocken, der im Weg ist ... Das klingt jetzt ein wenig fariseisch, aber das sind die Events, die sie auf unserem Lebensweg prägen und uns füttern wollen.

00:21:13: für den wunderbaren Punkt, um eine Aussicht zu haben am Schluss.

00:21:21: Johannes, wir haben ein Blackbox.

00:21:24: Es ist noch nicht schwarz, kommt noch mit Fragen drin.

00:21:27: Da würde ich gerne, wenn du einen ziehst und nachher mir die Beantwortung hast.

00:21:33: Wenn du findest, es geht gar nicht, dass sie wieder rein.

00:21:40: Welchen Rat würdest du deinem Jüngeren ich geben?

00:21:46: Ja ... Das ist eine sehr gute Frage.

00:21:49: Manchmal hätte man schon viel gelassen.

00:21:54: Ich bin natürlich auch ein bisschen ein Hitzkopf und denke manchmal, dass ich die moderater reagieren könnte, wenn etwas passiert, das nicht nach meinem Kopf läuft und einen ganz wichtigen Ort.

00:22:10: Bevor ich Praxis aufhabe ... Die Zusammenkunft kam mit einem Treuhänder und er hat mir gesagt, man muss schauen.

00:22:16: Und jeden Tag den Umsatz nicht die Downward-Spirale, der Abwärtsspirale von Unterbieten mit den Preisen.

00:22:25: Und etwas ganz Wichtiges hat er mir nicht gesehen.

00:22:28: Er sagte, man müsse Sport machen.

00:22:31: Richtig Sport!

00:22:31: So wie wir noch in der Schule hatten wir mindestens drei Stunden pro Woche Sport.

00:22:37: Ich habe dann das etwas vernachlässigt.

00:22:40: In der Praxis hat man genug Bewegung und so den Sport werfen wir einen ganz wichtigen Punkt gesehen.

00:22:45: Jetzt habe ich ihn angeholt, ich gehe auf die Völgespürtel, mache Fitness- und Krafttraining – aber das wäre noch ein Punkt gewesen.

00:22:52: Ja, hätte vielleicht auch gegen den Hitzkopf geholfen?

00:22:55: Zwischen drei Sekunden.

00:23:01: Vielen Dank, Johannes.

00:23:02: Wir kommen zum Schluss des Gesprächs.

00:23:04: Ich habe viel über Gambia gesprochen und es gibt auch noch ein Artikel im Satz mit Fotos, das du auch nochmal von diesem Projekt sprichst.

00:23:14: Es wird in deinem Satz-Artikel und auch in der Link zu deinen Bücher in den Schaunauten verlinkt.

00:23:21: Dann könnt ihr hier direkt nachlesen... oder direkt auf die Bücher zu ergreifen.

00:23:27: Wenn ihr solche Streckmeldungen zum Podcast habt, schreibt sie gerne an podcast.gstsv.ch.

00:23:35: und wenn es ein Nachricht wäre an eine Johannes, würde ich dich gern weiterleiten.

00:23:39: Danke vielmals!

00:23:40: Tschüss miteinander!

00:23:41: Adieu miteinander.

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